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Pflanz- und Pflegehinweise für Japanische Ahorne

Japanische Ahorne gehören einfach in jeden Garten. Die Vielzahl der unterschiedlichsten Sorten, in Bezug auf Größe, Belaubung, Wuchsform läßt ein großes Verwendungsspecktrum zu. Zudem sind Ahorne auch sehr gute Kübelpflanzen und somit auch für Balkone und Terassen geeignet.

Leider werden Ahorne auch als schwierig bezeichnet, was jedoch nicht zutrifft wenn man die wesentlichen Anforderungen erfüllt. Nicht zuletzt haben die Billigexporte aus China dazu beigetragen das Ahorne als kompliziert dargestellt werden. Pflanzen die schlecht veredelt sind, oder gar als Steckling bewurzelt sind, haben nun einmal keine große Lebensdauer, darüber tröstet auch kein günstiger Preis hinweg.

Ahorne kommen auf Halbschattigen Standorten meist gut zurecht. Alle rotlaubigen Sorten sollten jedoch mehr Sonne haben um voll ausfärben zu können. Der Standort sollte so gewählt werden das die Pflanzen im Winter nicht den kalten Nordwinden ausgesetzt sind, das  trifft besonders für die stark gefiederten Sorten zu. Ahorne eignen sich für eine Einzelstellung, aber auch gut in Kombination mit anderen Pflanzen, zumal sie mit ihren feinen Faserwurzeln auch keine Wurzel- konkurenz für andere bilden. Der Boden sollte locker, und gleichmäßig feucht sein. Staunässe ist auf jeden Fall zu vermeiden. Der ph-Wert sollte leicht sauer bis neutral sein, also 5,0 bis 7. Im Kübel sollte man darauf achten das ausreichende Bodenabzugslöcher vorhanden sind damit durch zuviel Wasser keine Staunässe entsteht.

Ahorne benötigen nur wenig Nährstoffe, deshalb empfehlen wir eine leichte Düngung mit einem Langzeitdünger wie  Oscomote, Plantacote oder ähnlichen. Ahorne sollen langsam wachsen und nicht getrieben werden. Zu stark gedüngte Pflanzen reifen im Herbst nicht aus, können dann auch an den schwachen Triebspitzen zurückfrieren und sie zeigen nicht die Sortentypische Herbstfärbung.

Ein Rückschnitt sollte nie im Herbst oder Winter erfolgen, denn an den Schnittstellen können sehr schnell Pilze eindringen. Bei Pflanzen die im Kübel gepflegt werden, soll man alle vier bis fünf Jahre in einen größeren Kübel umpflanzen. Empfehlenswert wäre auch eine  Abdeckung mit Rindenmulch um ein austrocknen der oberen Bodenschicht zu verhindern.